Vorwort

Die vorliegende Arbeit zum Fächerübergreifenden Unterricht aus der Sicht des Faches Musik verdankt anderen sehr viel. Angeregt wurde sie durch Herrn Prof. Dr. Siegmund Helms, der einerseits die zukünftige Aktualität des Themas, andererseits aber auch meine persönlichen und beruflichen Interessen frühzeitig erkannt hatte. Ihm danke ich für viele anregende Gespräche während der Vorarbeiten, Hilfen bei der Beschaffung von Materialien sowie die Chance, durch Möglichkeiten zur Publikation und Mitwirkung bei Fachtagungen meine eigenen musikpädagogischen Vorstellungen zu entwickeln und auszuarbeiten.

Für die Idee, nach langen Jahren der Berufstätigkeit als Lehrerin ein Promotionsstudium zu beginnen, danke ich meinem Freund, Herrn Prof. Dr. Ernst Klaus Schneider, ganz herzlich. Er hat mir durch viele befruchtende Gespräche und Diskussionen, kollegialen Austausch und wesentliche Impulse während der Entstehung meiner Arbeit sehr geholfen.

Ganz herzlich bedanke ich mich bei Herrn Prof. Dr. Robert Günther, der mein wissenschaftliches Selbstbewusstsein gestärkt und mich immer wieder bestärkt hat, die Arbeit zu vollenden. Ihm verdanke ich vielfältige Anregungen und wertvolle Materialien für das Unterrichtsprojekt zur brasilianischen Musik.

Als meine Arbeit begann, sich über die Grenzen der Musikdidaktik hinaus zu entwickeln und meine pädagogischen Interessen deutlicher wurden, lernte ich durch eine glückliche Fügung Herrn Prof. Dr. Rainer Winkel kennen. Bei einer von ihm geleiteten Fortbildungsveranstaltung in Dinslaken zum Thema „Brauchen andere Schüler/innen andere Lehrer/innen?“ wurde mir bewusst, dass mein seit meiner eigenen Schulzeit bestehendes Interesse an einer Reform des Musikunterrichts hier ein pädagogisches Pendant gefunden hatte. An- und aufgeregt durch die damals gerade erschienene „Theorie und Praxis der Schule“ von Prof. Dr. Rainer Winkel wollte ich fortan am Bau eines „Hauses des Lebens und Lernens“ mitwirken.

Herr Prof. Dr. Rainer Winkel wurde ein Jahr später mein Doktorvater, der mit Strenge und Liebe, Ungeduld und Ausdauer, die weitere Entstehung dieser Arbeit betreut hat. Ihm verdanke ich unzählige Hilfen und Anregungen, konstruktive Gespräche und entscheidende Impulse. Vor allem aber danke ich ihm von Herzen dafür, dass er mich in einer schwierigen Zeit immer wieder bestärkt und ermutigt hat. Durch sein Vorbild hat er mir eine wichtige Förderung, aber auch Rückhalt, Unterstützung und Stärke gegeben.

Ein Dank gilt auch meinen Mit-Doktoranden in Köln und Berlin für interessante Anregungen, an Hans Peter Schöniger für praktische Hilfen, an Alexis Kivi für einen kritischen Diskurs, an Birgit Matzerath für den freundschaftlichen Zuspruch.

Igor Strawinsky hat einmal gesagt: „Wer mich eines Widerstands beraubt, beraubt mich einer Kraft.“ Und so danke ich an dieser Stelle auch den zahlreichen Kollegen, die mir in Schulen, bei Fortbildungsveranstaltungen, auf Kongressen und im Internet durch ihr gutes oder weniger gutes Beispiel, durch ihre Zustimmung, ihre Kritik oder auch ihre Ablehnung die Kraft und den Ansporn gegeben haben, eine eigene Konzeption zu entwickeln. Insbesondere diejenigen, die versucht haben, meine innovative Unterrichtsarbeit zu behindern, hätten es wissen müssen: Je mehr Einschränkungen man erfährt, desto leichter wird es, inspiriert zu sein. Ihnen danke ich ebenso wie denjenigen Kollegen, die meine Projekte hilfreich unterstützt haben.

Ein herzlicher Dank gilt auch den vielen Schülern, die sich optimistisch und vertrauensvoll mit mir in unbekannte Landschaften gewagt haben, um Neues zu entdecken.

Schließlich gehört ein ganz besonderer Dank meiner Familie, vor allem meiner Mutter Eva Dethlefs, die mich bestärkt hat, das Promotionsstudium aufzunehmen und durchzuhalten, die mit mir aufgrund ihrer Erfahrung als Grundschullehrerin viele Tage und Nächte lang diskutiert hat, die Korrektur gelesen, mich ermutigt, beraten und immer wieder zur Weiterarbeit motiviert hat. Leider ist sie im November 1997 ganz plötzlich gestorben und konnte den Abschluss der Arbeit nicht mehr erleben. Dabei wäre sie so stolz gewesen. Ein Dank gilt auch meinem Bruder Wolfgang Dethlefs, der immer wieder Computerprobleme löste und mir so die technische Durchführung der Arbeit leichter machte.

Schließlich sei auch meinen lieben Freunden, besonders Anne Dethlefs, Jeanne und Wilfrid Fellmeth, Lydia und Peter Schultz gedankt, die mich in den schwierigsten Phasen nicht im Stich gelassen haben und mir durch ihre Gespräche und ihr interessiertes Zuhören, aber auch durch ihre Ermutigung, wichtige Hilfen gegeben haben.

Meinem lieben Hans Christian gebührt ein ganz besonderer Dank, da er mich auch in krisenhaften Phasen immer wieder bestärkt und ermutigt hat, die Arbeit fortzusetzen, mit mir lebhaft und leidenschaftlich über die Thematik diskutiert hat, während des Schreibens viele Stunden auf mich verzichten musste und mir in der Schlussphase als kritischer Korrektor hilfreich zur Seite stand. Er reiste mit mir, einem Koffer voller Bücher und einem Laptop an alle diejenigen Orte, an denen diese Arbeit entstanden ist: Auf der Ostseeinsel Fehmarn begünstigte die Weite des Meeres und des Himmels kreative Ideen und intensive Arbeit, in Armentarola und Seefeld inspirierten mich die gewaltigen Gebirgslandschaften, an der Atlantikküste im Finistère schien eine neue Welt nahe zu sein, am Strand von Mesnil Val diskutierten wir über die Fachlichkeit des Musikunterrichts. Und dann zogen wir um von Dinslaken nach Bamberg, wo ein anregendes geistiges und kulturelles Klima den Abschluss der Arbeit erleichterte.

Bamberg, im August 2004                                                  Beate Christiane Dethlefs-Forsbach

 

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